Mischlingshunde
Ein Mischlingshund wird wenn er in einer Familie aufwächst sehr schnell begreifen lernen das menschliche Familienmitglieder immer eine höhere Rangordnung besitzen. Gerade bei kleinen Mischlingshunden, mit denen Kinder spielen, kann das gut beobachtet werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Mischlingshund stets mit dem gleichen Befehlswort zurück gerufen wird. Nur so lernt es der Hund, auf diese Wort richtig zu reagieren. Oftmals wird „Platz“ als Befehl gewählt, aber auch auf „Stopp“ oder „Hierher“ reagiert der Mischlingshund wenn er diese Worte kennt. Aufregung, Spieleifer oder Angst wird auch ein Mischlingshund mit Bellen zeigen. Das ist ganz normal und kann durch den Hundebesitzer auch nicht verboten werden.
Jeder Hund mit einem normal entwickelten Instinkt wird bellen, vor allem wenn in sein Revier eingebrochen wird. Das macht sich im bellen bemerkbar, wenn Fremde das Haus oder die Wohnung betreten wollen. Deshalb hat auch ein Mischlingshund seine Erziehung nicht vergessen! Zu verbieten ist dem Hund eigentlich nur das Anbellen von Personen in der Öffentlichkeit und das Verfolgen von Personen, Fahrrädern oder etwa sogar Autos. Hier kann aus einem harmlosen Spiel sehr schnell eine ernste Gefahrensituation werden. Mischlingshunde haben auch oftmals einen seht ausgep0rägten Jagdsinn. Alles was sich in der freien Natur bewegt, ist erst einmal interessant. So ist zu beobachten dass auch schnell mal einer Maus hinterher gejagt wird und der Hund aus dem Blickfeld verschwindet. Generell sollte bei Ausflügen in die Natur die Hundeleine nicht zu Hause vergessen werden. Nicht angeleinte Hunde werden von Jägern und Förstern nicht gern gesehen was zu ärger führen kann.

